Seelsorgeeinheit Dinkelberg
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Sakrament der Taufe

Liebe Eltern,
Sie möchten Ihr Kind taufen lassen. Wir als Gemeinde freuen uns darüber und können Sie in dieser wichtigen Angelegenheit unterstützen. Im Rahmen unserer Taufvorbereitung bieten wir Ihnen als Mütter und Väter an, mit anderen Eltern, den Taufkatecheten und Seelsorgern ins Gespräch über die Taufe zu kommen. Dabei soll im Mittelpunkt stehen, was Ihnen die Taufe für Ihr Kind bedeutet. In dieser Gesprächsrunde werden wir auch über die Bedeutung der Taufsymbole sowie über Möglichkeiten der Mitgestaltung bei der Tauffeier reden. Die Taufvorbereitung erstreckt sich über einen ungefähren Zeitraum von vier Wochen.
Und so sieht der konkrete Ablauf der Taufvorbereitung aus:
Sie melden in den Pfarrbüros die Taufe Ihres Kindes an.
-  Ein Mitglied des Vorbereitungsteams nimmt mit Ihnen Kontakt auf. Sie erhalten weitere Informationen und können erste Fragen klären.
-  Danach sind beide Eltern zu zwei Gesprächsabenden eingeladen:
1. Abend: Taufe – Wozu?
2. Abend: Bedeutung der Taufsymbole und die Gestaltung der Tauffeier.
Die Tauffeier findet ca. zwei Wochen nach den Vorbereitungsgesprächen statt. Zusätzlich informieren wir Sie darüber, welche Angebote für Familien mit Kleinkindern in den Gemeinden vorhanden sind.
Alle diese Informationen wollen Ihnen verdeutlichen, dass die Taufe Ihres Kindes eine wichtige Entscheidung darstellt. Das betrifft neben Ihrem Kind konkret Ihren eigenen Glauben. Daher verstehen wir die Taufvorbereitung auch als eine Einladung und Chance für Sie, Gottes Spuren in Ihrem und in dem Leben Ihres Kindes neu oder vertieft nachzuspüren.
Überlegen wir gemeinsam, wie die eigenen Hoffnungen und Wünsche in Verbindung mit der Taufe und zum Ausdruck gebracht werden können, wenn wir dieses Fest miteinander feiern.
Vielleicht kann Ihnen die Vorbereitung eine Brücke zu Gemeinde und Kirche sein, in die hinein Sie selbst einmal getauft worden sind.
Herzlich willkommen sind bei der Taufvorbereitung ebenso die Taufpaten und, wenn Sie keinen Babysitter haben, natürlich auch Ihr Kind.
Wir freuen uns auf die Begegnung!
Weitere Infos in den Pfarrbüros

Segensfeier

Falls Sie Ihr Kind (noch) nicht Taufen lassen wollen und dennoch den Segen und den Schutz Gottes für Ihr Kind erbitten möchten, so kann dies gerne auch in einer eigenen Feier geschehen. Ist eine kirchlich-katholische Eheschließung nicht möglich, so kann aber eventuell eine Segensfeier stattdessen in Betracht kommen.
Ebenso ist es möglich, wenn Sie dies wünschen, nach Bezug einer neuen Wohnung/Ihres Hauses Ihre Wohnung/Ihr Haus in einer kleinen Feier zu segnen.
Sollten Sie den Wunsch haben ein Kreuz, eine Statue oder ähnliche religiöse Gegenstände segnen zu lassen, so ist dies selbstverständlich ebenso möglich.
So Sie dies wünschen, vereinbaren Sie dazu bitte einen Termin mit unseren Seelsorger.
 

Kommunion

Zeichenhaftes, gottesdienstliches Mahl, zur Begegnung mit Christus und der Bestärkung der Gemeinschaft in der Ortsgemeinde/Seelsorgeeinheit. Im Normalfall jeden Sonntag finden in jeder der Pfarrkirchen unserer Seelsorgeinheit ein Gottesdienst als Mahlfeier (= Eucharistie, =  Messe) statt. Sie dienen zugleich der persönlichen Orientierung am Worte Gottes und am Evangelium = Frohbotschaft Jesu, sowie dem gemeinsamen Gebet.
Für Kranke, Betagte, Körperbehinderte besteht aber auch die Möglichkeit der Hauskommunion mit einer kurzen Feier. Bitte wenden Sie sich dazu an das jeweilige Pfarramt.
Die Vorbereitung auf die Feier der Erstkommunion geschieht in Karsau, Minseln und Eichsel  gewöhnlich im dritten Schuljahr und beginnt im Spätherbst. Begleitet werden die Kinder in kleinen Gruppen durch Elternteile, die wiederum Begleitung und Förderung durch den Pfarrer erfahren.
Die Feier dieser Erstkommunion geschieht in Karsau am Sonntag nach Ostern, in Eichsel am 2. Sonntag nach Ostern und in Minseln am 3. Sonntag nach Ostern.

Sakrament der Firmung

Gerade in Umbruchsituationen erweist es sich als hilfreich, Orientierung und Bestärkung für den eigenen Lebensweg zu erfahren. Im Glauben, in der Gemeinschaft, in der Beziehung zu Gott, zu Jesus Christus solches geschenkt zu bekommen und auch aus der Kraft Gottes, dem Heiligen Geist leben zu können, solches dürfen wir feiern im Sakrament der Firmung.
  Darum ist die Firmung auch meist im Jugendalter angesiedelt. In unserer Seelsorgeeinheit werden gezielt die Jugendlichen des 8. und 9. Schuljahres dazu eingeladen und in mehreren Treffs dazu angeregt. Sie sollte darum auch mit einer eigenen, bewussten und freien Entscheidung für einen solchen Glaubensweg verbunden sein und kann (einmalig) aber auch später gesucht werden.
Sie geschieht durch Handauflegung, gemeinsames Gebet und Salbung, wobei meist ein Bischof oder bischöflichen Vertreter Leiter dieser Feier ist. Etwa alle zwei Jahre, meist zwischen Pfingsten und Sommerferien, finden in unseren Gemeinden die Firmungen statt.

Sakrament der Ehe

Wenn aus dem Verliebtsein, der Faszination füreinander, Liebe wird und ein gemeinsamer Lebensweg  und Ehebund gesucht wird, der das ganze Leben tragen und beiden zum Segen werden soll, dann sind dies auch gute Eckpfeiler einer christlich motivierten Ehe und Familie.   Wenn als Fundament dafür auch das Leben und die Frohbotschaft Jesu sowie die Beziehung zu Gott dienen sollen, dann spricht vieles auch für die sakramentale Eheschließung.  Denn im Alltag gilt es zu vollziehen, was mit großem Elan begonnen wurde und nur dort liegt auch der Schlüssel zu erfülltem, beglückendem Leben auch in 10 oder 50 Jahren.
 Auch die andere Konfession oder fehlender Glaube des Partners/ der Partnerin müssen kein Hinderungsgrund für eine sakramentale Eheschließung sein. Doch wird dies wohl nur dann Sinn machen, wenn trotzdem beide die gleichen oder ganz ähnlichen Werte leben wollen, auch wenn dies vom nicht katholischen Partner ja nicht unbedingt im Bezug auf Gott zu geschehen braucht. Für eine geplante kirchliche Hochzeit nehmen Sie bitte frühzeitig (1/2 – ¾ Jahr vorher) mit dem Pfarramt und dem Pfarrer Kontakt auf, (bei ökumenischen Trauungen auch mit dem evangelischen Geistlichen), um Terminkollisionen zu vermeiden und die entsprechenden vorbereitenden Gespräche in Ruhe führen zu können.

Sakrament der Versöhnung

(Beichte, Beichtgespräch) Sich aussprechen können, jemanden finden der zuhört, der evtl. Anregungen geben kann, gewisse Dinge noch einmal aus einer anderen Warte zu betrachten ….  und dabei die Perspektive des Frohbotschaft und des Handelns Jesu in den Blick zu nehmen, dazu kann jedes seelsorgerliche Gespräch in einem geschützten Rahmen dienen.   Doch ganz ausdrücklich hat Jesus seine Jünger beauftragt, darüber hinaus auch Vergebung in Gottes Namen und Bestärkung und Segen für einen Neuanfang zuzusprechen. Das ist das Geschenk eines recht gesuchten und gestalteten Beichtgespräches, der Beichte, des Sakramentes der Versöhnung.
Wenn Sie dieses Sakrament oder sonst ein seelsorgerliches Gespräch wünschen, vereinbaren Sie bitte persönlich einen Termin mit unserem Pfarrer

Sakrament der Krankensalbung

In der Herausforderung durch Krankheit und Leiden sich im Glauben bestärken lassen, dazu lädt  das Sakrament der Krankensalbung ein.Es greift ein frühkirchliches Handeln und Bibelwort auf: „Ist einer von euch bedrückt? Dann soll er beten. Ist einer fröhlich ? Dann soll er ein Loblied singen. Ist einer von euch krank? Dann rufe er die Ältesten der Gemeinde zu sich; sie sollen Gebete über ihn sprechen und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben“ (Jak 5,13f).
Dieses Sakrament ist sicherlich kaum angesagt bei einem normalen grippalen Infekt, kann aber sehr wohl sinnvoll sein vor einer schweren Operation oder bei einer Erkrankung mit ungewissem Ausgang, - auch in der Vorbereitung auf  das Sterben und den Tod.
Je bewusster also der/die Erkrankte oder Sterbende dieses Sakrament mitfeiert und empfängt, desto trostreicher kann es dann auch erlebt werden und Hilfe schenken. Für Trauer, Trauerfeier und mögliches Trauergebet schauen sie bitte in das Faltblatt: Wenn alles im Nebel der Trauer versinkt